Chauvinismus

Dieser Begriff ist nun bereits 184 Jahre alt und er ist ein riesiges Geschenk an die Menschheit. Würde der Chauvinismus in all seinen Ausprägungen ebenso geächtet wie dies mit dem Begriff „Rassismus“ zur Zeit geschieht, wüßte jedes Kind darüber Bescheid und viele Machenschaften wären ein absolutes „NoGo“.

Wahrscheinlich wird uns die Aktion „Respekt“ mit „no racism“ bei jeder Sportveranstaltung nur deshalb gezeigt, damit wir uns nicht mit dem viel umfassenderen Chauvinismus befassen. Denn würde der Sozialchauvinismus ebenso geächtet wie der Rassismus würde es sehr unangenehm für die Eliten.

In manchen Quellen liest man, Chauvinismus sei „Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe“. Diese kurze Definition ist nicht korrekt, denn der Glaube allein ist noch kein Chauvinismus. Erst die Respektlosigkeit oder Diffamierung bis zur Diskriminierung und Verfolgung der nicht Zugehörigen ist Chauvinismus.

Ansonsten ist der Chauvinismus ausreichend dokumentiert. Die allgemeine Verbreitung ist jedoch mehr als mangelhaft, besonders Lehrer haben die Aufgabe, dies zu ändern.

Hat man die verschiedenen Erscheinungsformen des Chauvinismus ausreichend studiert, stellt sich immer noch die Frage, weshalb der Chauvinismus ein Geschenk an die Menschheit sein soll.

Da sich der Begriff von einer Theaterfigur ableitet, wird er weltweit gleich ausgesprochen. Das ist der banalste Vorteil dieses Begriffes. Viel wesentlicher ist dagegen die Integration verschiedenster Begriffe in diesen einen, weltweit einheitlichen, Begriff. Dazu zählen: Rassismus, Nationalismus, Patriotismus, Emanzipation, Frauenhass, Männerhass, Dominanz, Unterwerfung, Sklaverei und viele mehr.

All diese Begriffe haben eines gemeinsam. Es geht immer um Diskriminierung oder Privilegierung, wobei es sich jedoch nicht um Absolutwerte handelt. Es gibt immer Toleranzgrenzen, erst wenn diese Grenzen überschritten werden, spricht man von Chauvinismus. Diese Grenzen verschieben sich auch langsam im Verlauf der Zeit.

Das Geschenk an die Menschheit besteht daher primär in der Möglichkeit, weltweit über dieses Thema sprechen zu können, ohne Mißverständnisse zu erzeugen.

Für die Zukunft erscheint mir noch etwas als sehr wesentlich. Es geht dabei um einen religiösen Aspekt. Wenn die Zeit reif ist, wird allgemein erkannt werden, dass das Glaubensgebäude der Neuzeit auch nur eine Art Religion ist. In fernerer Zukunft wird man dies aus historischer Sicht betrachten. Man wird diese Religion dann vielleicht als den Glauben an die „Naturwissenschaften“ bezeichnen. Aus heutiger Sicht gibt es nur sehr wenige Menschen, die dies erkennen können. Die CHAUVINISTEN sind dann so etwas wie die Priester dieser Religion. Die große Masse der Gläubigen sind ganz normale Fanatiker, die keine Alternative zu diesem Glauben erkennen können. Der Kern dieser Religion ist das Schuldgeldsystem, gottlos und unmenschlich.

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