InfoGeld

<<Humanes Geld

Nach der Vollgeldreform und Einführung des Humanen Geldes mit den begleitenden Reformen wird es schätzungsweise etwa 20 bis 30 Jahre dauern, bis unsere Gesellschaft einen weiteren Schritt gehen kann.

Dies ist der Schritt in die Kooperationsgesellschaft, er beendet das lange Verweilen der Menschheit in der Konkurrenzgesellschaft. Das InfoGeld ist das passende Zahlungsmittel für diesen Schritt. Es handelt sich um reines Informationsgeld, ein System, das für heutige, TINA -geschädigte Volkswirte eine völlige Utopie ist.

Im Zeitalter des InfoGeldes werden Güter und Dienstleistungen nicht mehr erbracht um anderen etwas zu verkaufen, sondern um den gesellschaftlichen Bedarf zu decken. Im Endeffekt zahlt man nicht mehr mit Geld, sondern mit eigenen Leistungen, die man für die Gesellschaft erbringen kann und will.

Man kann im InfoGeld-System auch vorhandene Strukturen nutzen. Es bedarf in etwa der gleichen Infrastruktur an Hard- und Software wie im heutigen Bankwesen. Der Preis, den man für ein Produkt oder eine Dienstleistung bezahlt, hat jedoch nichts mehr mit dem Lohn zu tun, den der Erzeuger dafür bekommt. Das ist der große Unterschied.

Entwickelt wurde das Konzept von Informationsgeld von FRANZ HÖRMANN. Er ist Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Die Publikation zum InfoGeld heisst „Ende des Geldes„.

Unbedingt sollte man sich auch die Filme von Michael Tellinger (Ubuntu) zu diesem Thema ansehen.

Es gibt auch heute schon die Möglichkeit, das System zu nutzen. Es heißt OSBEEE. Man informiert sich, registriert sich und kann dann mitmachen. Es wäre schön, wenn wir schon viel früher kein Giralgeld, kein Vollgeld und auch kein Humanes Geld mehr brauchen würden.

Zu viel Optimismus? Echte Demokratie notwendig.

Allerdings kann ich den Optimismus der Initiatoren leider nicht teilen. Der Versuch, ohne nationalstaatliche Reformen, ein neues Geldsystem zu etablieren, wird kaum gelingen. Das beweist die Geschichte des Geldwesens. Das GIRALGELDSYSTEM bricht ca. alle 80 Jahre zusammen um sich zu erneuern. Und immer kam es dabei zu Versuchen, dieses unmenschliche System zu ersetzen. Es ist immer gescheitert. Die Macht und Gewalt, die hinter dem System steckt, kann durch die ZIVILGESELLSCHAFT allein nicht geändert werden. Man braucht dazu politisch aufgeklärte Wähler und dann nationalstaatliche Reformen. Nur so kann dieses Regime überwunden werden. Man braucht dazu mündige Bürger, die dem souveränen Staat die Macht über das wichtigste Werkzeug der Demokratie zurückgeben, dem GELD.

Auch die vielen Kooperationsmodelle, die heute in Form von Ökodörfern weltweit entstehen haben ihre Vorgänger in der Geschichte. Man braucht dazu nur in der Geschichte in 80 Jahre – Schritten zurückgehen.

Wie in der Vergangenheit werden diese Alternativen entweder durch eine Gewaltherrschaft mit Krieg hinweggefegt, wie dies vor 80 Jahren passiert ist. Oder sie werden nach kurzer Zeit korrumpiert, wie dies mit den Kooperativen vor 160 Jahren (Raiffeisen und andere) passiert ist.

Giralgeld wird InfoGeld der Oligarchen

Das Schicksal des INFOGELDES wird wahrscheinlich folgendes sein:

Die heutigen Giralgeldschöpfer werden das Infogeld für ihre eigenen Interessen nutzen. Sie schaffen ihr eigenes Bankwesen ab und ersetzen es durch das neue Softwaregeld. Durch diesen Schritt wird das GIRALGELD durch eine Einheitswährung ersetzt. Das System wird eine Weiterentwicklung des heutigen BITCOIN sein. Die Nationalstaaten werden dadurch völlig entmachtet. Die Geldschöpfer optimieren mit diesem Schritt nur ihr unmenschliches System und festigen so ihre Macht.

Mit diesem Schritt verhindern sie eine mögliche VOLLGELDREFORM. Dieser Schachzug läuft dann nach dem Muster von 1848. Damals hat man die privaten Banknoten abgeschafft und Zentralbanken geschaffen. Die Kontrolle blieb jedoch beim Regime.

Dass dies nicht nur eine Befürchtung ist, kann man schon überprüfen. Für das neue „Ethereum“ von Witalin Buterin interessieren sich die wichtigsten Machthaber bereits. Dazu bitten diesen Artikel lesen.

Mein Kommentar zu diesem Artikel.

Der Autor des Artikels über Buterin, und auch viele andere, übersehen völlig, dass nicht das Bankwesen selbst, sondern die privaten Besitzer dieses Bankwesens das Übel sind. Diese wahren Machthaben haben keinerlei Problem damit, ein neues Bankwesen zu etablieren, solange sie die Kontrolle darüber haben. Sie bilden schon seit Jahrhunderten eine Art globale Schattenregierung. Allerdings eine in sich ziemlich zerstrittene Regierung. Diese Machhaber benötigen weder eine eigene Staatsgewalt noch eigene Politiker, denn das kann man alles mit Geld kaufen. Ihr einziges Interesse ist die Kontrolle des WELTHANDELS und das Abschöpfen der Gewinne aus diesem Handel.

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