Flüchtlingswelle

Liest man sich verschiedenste Meinungen außerhalb des Mainstream, so begann der große Flüchtingsstrom direkt nach dem alljährlichen Bilderbergtreffen. Danach folgen meist die wildesten Theorien, warum gewisse Kreise, ganz bewußt, eine solche Völkerwanderung auslösen und damit finanzielle Profite generieren.

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Ich rate jedoch jedem, sich lieber an Fakten zu halten, sonst verliert man sich in einem Gewirr von Spekulationen.

Fakt ist, dass die Gelder für die Flüchtlingsbetreuung der UNHCR drastisch reduziert wurden. Dadurch konnten die Flüchtlinge in den großen Lagern in Jordanien, Türkei, usw. nicht mehr ausreichend versorgt werden. Ob es Zufall ist, oder nicht, dass dies nach einem Treffen der Hochfinanz geschah, ist nicht beweisbar, also kein Fakt.

Fakt ist aber, dass Macht und Gewalt immer dem Geld folgt. Das ist der Grund, warum nicht mehr Staaten, sondern private oder halbstaatliche Organisationen Geopolitik betreiben.

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Welche Motivation könnten solche Institutionen haben, eine derartige Flüchtlingswelle auszulösen?
Ohne Spekulation lässt sich diese Frage nicht völlig beantworten.

Fakt ist, dass unsere Volkswirtschaften, ohne Geldreform, nur überleben können, wenn die Wirtschaft wieder zu wachsen beginnt. Zuwanderer braucht man nicht etwa am Arbeitsmarkt. Man braucht sie als Konsumenten. Nur durch verstärkten Konsum kann die Wirtschaft in Europa wieder wachsen. Das wäre ein mögliches Motiv.

Ein weiteres mögliches Motiv könnte die soziale Destabilisierung Europas sein. Welche Kräfte solche geopolitischen Motive verfolgen sollten, ist jedoch reine Spekulation.

Fakt ist, dass die Flüchtlinge 2015 mindestens 2 Milliarden Euro an Schlepper bezahlt haben. Viel zuwenig für ein Motiv in Finanzkreisen. Aber ein mögliches Motiv für ausführende Unterorganisationen.

Wie sollte Europa auf diese Welle richtig reagieren?
1. Sofort die Kontrolle über den UNHCR wieder herstellen und die Finanzierung der Flüchtlingsbetreuung in den Lagern wieder massiv erhöhen.
2. Schnellere Nutzung der Zuwanderer als Konsumenten.
3. Verantwortliche Personen für die Kürzung der Gelder anklagen.

Wie sollen die Asylbewerber konsumieren, ohne Geld?
1. Status ändern. Flüchtlingen mit Besitz von ausreichend Geld ein Touristenvisum geben. Schleppergeld fließt dann in unsere Tourismuswirtschaft.
2. Flüchtlingen ohne Geld, Kredite geben und ebenfalls ein Touristenvisum geben. Asylverfahren erst beginnen, wenn die Rückzahlung nicht klappt. Dadurch erfolgt die Registrierung völlig freiwillig und die Unterbringung und Versorgung wird von den Flüchtlingen selbst organisiert.

Woher soll das Geld dafür kommen?
Von der europäischen Union. Die derzeitige Vorgehensweise ist wesentlich teurer und wird vorwiegend von den betroffenen Nationalsaaten getragen. Kein Wunder, wenn Griechenland und Italien völlig überfordert sind.
Sollte das Geld vom EU-Haushalt kommen?
Ja. Dadurch bezahlen alle mit. Die Flüchtlinge reisen in jene Länder, welche die besten Konditionen bieten. In diesen Ländern wird die Wirtschaft dann am stärksten wachsen.
Führen solche Kredite nicht wieder zu Problemen?
Ja. Dieser Gefahr muss man begegnen. Es wäre das gleiche, wie bei der Sub-Prime Krise. Auch dort wurden völlig ungesicherte Kredite an US-Hausbesitzer vergeben. Damals ging Lehman-Brothers pleite.

Man muss darauf achten, dass diese Kredite nicht verwertet werden. Sie können zwar über private Geschäftsbanken vergeben werden, aber sie dürfen nicht am Finanzmarkt gehandelt werden.

Man muss in etwa mit 25% bis 60% Kreditausfall rechnen. Bei 70% wäre die Finanzierung am Ende etwa genau so teuer wie das jetzige Chaos.

Werden dann nicht viele nach der Kreditvergabe in die Illegalität abtauchen?
Man sollte deshalb bei der Registrierung, vor der Kreditvergabe, auch einen Speichelabstrich vornehmen. Die Daten mit Foto, Fingerprint und DNA in einer europäische Datenbank speichern.
Wir können doch nicht alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen!
Das ist richtig. Europa reagiert geopolitisch völlig falsch.

Es herrscht Krieg direkt vor unserer Haustür. Europa müsste jetzt für Frieden sorgen. Es wäre stark genug dafür. Dies geht jedoch nur mit UN-Bodentruppen, die in europäischen Sinne dort aktiv eingreifen.
Es ist zwar jetzt politisch schwer durchsetzbar, aber Europa müsste jetzt diese Bodentruppen aufstellen. Die Flüchtlinge sind großteils Männer im wehrfähigen Alter. Man sollte sie hier in Europa ausbilden. Fast alle europäischen Länder haben Kapazitäten in den Kasernen frei. In zwei Jahren wäre eine syrische Volksarmee unter europäischen Kommando mit etwa 500.000 Mann einsatzbereit.
Wahrscheinlich würde die Existenz dieser Armee bereits genügen, um diesen Krieg zu beenden. Man sollte auch Russland einbinden, dann würde diese Armee die derzeitige Armee Syriens in kürzester Zeit auf ihre Seite bringen. Zusammen wäre dann in wenigen Monaten Frieden.

Wichtig wäre eine gute Ausbildung der Militärpolizei in dieser Armee. Europäische Standards und gleichzeitige Eignung für den späteren zivilen Polizeidienst sollten von Anfang an Berücksichtigung finden.

Diese Vorgehensweise hätte auch sofort den Effekt, dass alle männlichen Flüchtlinge eine Beschäftigung hätten und viel weniger Straftaten verüben würden.

Vielleicht wären unter diesen Voraussetzungen sogar Länder wie Polen und Ungarn bereit an der Ausbildung der Soldaten mitzuwirken.

1 Gedanke zu „Flüchtlingswelle“

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